Tipps für den Immobilienverkauf

Tipps für den Immobilienverkauf

Diese 8 Tipps sollten Sie sich zu Herzen nehmen

1. Besichtigung

Ratsam ist es, die Immobilie zu mehreren Tageszeiten zu besichtigen, da der Lichteinfall und der Lärm variieren.

2. Grundbuch

Vor dem Kauf einer Wohnung oder eines Hauses sollte sich der Käufer den Grundbuchsauszug ansehen. Dieser ist für jeden Bürger öffentlich einsehbar und kann für einen Unkostenbeitrag von etwa 15 Euro elektronisch abgerufen werden.

Der Käufer kann wichtige Informationen über die Immobilie herauslesen, beispielsweise: Ist die Immobilie mit Schulden belastet? Ist der Verkäufer Alleineigentümer? Welche Grundstücke gehören zur Liegenschaft? Wichtige Informationen wie: Wegrechte, Verkaufsrechte oder Veräußerungsverbote sind ebenfalls im Grundbuch vermerkt.

3. Flächenwidmung und Bebauungsplan

Der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan plan gibt Aufschluss darüber wie hoch gebaut werden darf (Bauklasse), über die Bauweise und die Widmung. Diese bestimmt, ob und was gebaut werden darf. Dieser Plan wird alle 10 Jahre überarbeitet und ist im Internet oder Gemeindeamt abrufbar.

4. Pläne kontrollieren

Überprüfen Sie unbedingt sämtliche Unterlagen und Pläne. Die Gewährleistung des Verkäufers wird meist vertraglich ausgeschlossen. Achten Sie beim Kauf auf Unterlagen wie: Fertigstellungsmeldung, Handwerkrechnungen und Wartungsbefunde. Überprüfen Sie außerdem, ob sich ein Stempel der Baubehörde auf den Plänen befindet und ob das Haus/die Wohnung mit den Plänen übereinstimmen. Über das Nutzungsgutachten können Sie Quadratmeterzahl der Immobilie sehen. Fordern Sie dieses Gutachten vom Wohnungseigentümer ein.

5. Baumängel sehen

Kontrollieren Sie den Keller. Die Feuchtigkeit der Wände kann man mit einem Gerät messen. Je nachdem ob Sie den Keller als Lager- oder Wohnraum nutzen wollen, sollte umso genauer überprüft werden.

Bei den Dächern sollte man nach eventuellen Kotspuren von Mardern oder Siebenschläfern suchen, da sich diese oft durch die Dämmung fressen.

Undichte Stellen im Haus können Sie kontrollieren, indem Sie schauen, ob es durch die Steckdosen zieht.

6. Sanierung

Falls die Immobilie nicht neu saniert wurde und daher auf den ersten Blick ein Schnäppchen ist, überlegen Sie sich im Vorfeld wie hoch die Sanierungskosten sein werden.
Neue Fassaden, zeitgemäße Wärmedämmung, neue Fenster und Türen, Tausch des Heizungssystems, neue Elektrik, eventuelle Veränderung der Raumaufteilung kosten unheimlich viel.

Um die Kosten abschätzen zu können ist es vor dem Kauf Ihrer Immobilie ratsam diese von einem Installateur durchchecken zu lassen.

Fragen Sie auch beim Kauf einer Wohnung nach, ob die Fassade, und/oder das Dach erneuert wurde, oder eine Sanierung geplant wird. Eine Vorschau über zukünftige Sanierungsarbeiten ist im Protokoll der Eigentümerversammlung nachlesbar.

7. Nachbarn

Um die Stimmung in einem Haus herauslesen zu können, haben Sie die Möglichkeit das Protokoll der Eigentümerversammlung zu lesen. Eine andere, oder zusätzliche Möglichkeit bietet das direkte Gespräch mit den zukünftigen Nachbarn.

8. Finanzierung

Bereiten Sie sich auf das Gespräch gut vor und nehmen folgende Unterlagen mit:

  • Vermögens- und Einkommensnachweis der letzten 6 Monate
  • Depotauszüge
  • Ansparvertrag
  • Lebensversicherungen
  • Sparbücher
  • Grundbuchsauszüge

Holen Sie sich immer mindestens 3 Angebote ein! Verhandeln zahlt sich aus. Ein Prozent Zinsunterschied pro Jahr bedeutet bei einem Pauschalkredit von 200.000 Euro auf eine Laufzeit von 25 Jahren ein Ersparnispotential von mehr als 20.000 Euro.



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